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Der mehrfach prämierte Film „DEPORTATION CLASS - Abschiebung als staatliche Zwangsmaßnahme“ zeichnet erstmals ein umfassendes Bild von Abschiebungen

Die Beziehungen des Westens zu Russland sind angespannt und die Konfliktfelder vielfältig. Welche Szenarien sind denkbar für die Zukunft der Beziehungen

Warum haben manche Menschen Angst vor Menschen anderer kultureller und religiöser Herkunft? Wieso kommen diese nach Europa? Warum gibt es eigentlich Fremdenhass

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Veranstaltungs-Tipp

Diskussion / Gespräch

"DEPORTATION CLASS - Abschiebung als staatliche Zwangsmaßnahme“

Di., 20.02.2018, um 19:00 Uhr

Ev. Gemeindezentrum Begegnungsstätte
47441 Moers, Schwanenring 5

Der mehrfach prämierte Film „DEPORTATION CLASS - Abschiebung als staatliche Zwangsmaßnahme" zeichnet erstmals ein umfassendes Bild von Abschiebungen in Deutschland: Von der detaillierten Planung einer Sammelabschiebung über den nächtlichen Großeinsatz in den Unterkünften der Asylbewerber bis zu ihrer Ankunft im Heimatland und der Frage, was sie dort erwartet. Nach Monaten der Vorbereitung hatten die Regisseure Carsten Rau und Hauke Wendler, die zu diesem Thema bereits den mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilm „Wadim" (2011) realisierten, die Möglichkeit, in Mecklenburg-Vorpommern eine Sammelabschiebung zu filmen. Dabei wurden 200 Asylbewerber nach Albanien ausgeflogen: Hochaktuelle, bewegende, teils schockierende Bilder, die in Deutschland so noch nicht zu sehen waren.
Zum Teil mit drei Kamerateams parallel gedreht, zeichnet DEPORTATION CLASS nicht nur ein präzises, sehr nüchternes Bild dieser staatlichen Zwangsmaßnahmen. Der Film gibt auch denjenigen ein Gesicht, eine Stimme und damit ihre Würde zurück, die in den Nachrichten nicht zu Wort kommen: Menschen wie Gezim, der in Deutschland auf eine bessere Zukunft für seine Kinder hoffte. Oder die Familie von Elidor und Angjela, die vor der Blutrache fliehen musste und nach der Abschiebung in Albanien ins Bodenlose stürzt.
Über ihren Film sagen die beiden Regisseure: „Wir leben in einer Zeit, in der die ersten Ansätze einer Willkommenskultur in Deutschland von bewusst geschürten Ängsten und teils offener Fremdenfeindlichkeit überlagert werden. Um Wähler zu gewinnen, überbieten sich populistische, aber auch etablierte Parteien gegenseitig in ihren Forderungen nach schnelleren und härteren Abschiebungen. Deshalb ist es heute wichtiger denn je, nicht aus den Augen zu verlieren, wo Politik, Gesetzgebung und staatliche Zwangsmaßnahmen ihre Grenzen haben. Wir hoffen, der Film DEPORTATION CLASS leistet zu diesem Diskurs einen Beitrag."
Die Regisseure Carsten Rau und Hauke Wendler, beide Jahrgang 1967 sind Journalisten, Dokumentarfilmer und Produzenten und leben in Hamburg. Nach ihren Studien der Politischen Wissenschaft und Geschichte arbeiteten beide als Autoren und Reporter beim NDR Fernsehen. 2006 folgte die Gründung der PIER 53 Filmproduktion in Hamburg. Gemeinsam haben Rau und Wendler gut 60 TV-Reportagen und Dokumentationen realisiert, darunter mehrere Filme zum Thema Flucht und Migration, die mit Preisen ausgezeichnet wurden.
Im Anschluss an den Film besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Der Eintritt ist frei.
Zu dem Abend laden das Neue Ev. Forum Kirchenkreis Moers, attac Niederrhein, Flüchtlingsrat Moers und der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt gemeinsam ein.
Einen Eindruck des Film vermittelt die Seite www.deportation-class-film.de, in der auch der Trailer zu sehen ist.

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