Ein Zeichen der Verbundenheit von Kirche und Arbeitswelt setzten am 5. Dezember der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA) und das Bergwerk West in diesem Jahr mit einem ökumenischen Barbara-Gottesdienst in Kamp-Lintfort in der Lohnhalle des Bergwerks West. Bergleute von Untertage geleiten die Geistlichen in die Halle, brachten Bibel, Kreuz und Kerzen und gestalteten den Altar. In einer zur Kanzel umfunktionierten Kohlelore predigte der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider. Gemeinsam mit den Bergleuten sprachen Jürgen Widera (Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt), Michael Ziebuhr von der Evangelische Gemeinde, André Carouge (Freie Evangelische Gemeinde) und Markus Dördelmann (Katholische Gemeinde) Fürbitten.Gedenken und Fürbitten
Musikalisch begleiteten etwa 70 Sänger des Ruhrkohle Chors Essen den Gottesdienst in schwarzer Bergmannstracht. Die etwa 300 BesucherInnen der christliche Feier gedachten auch derjenigen, die im Bergbau im vergangenen Jahr zu Schaden gekommen oder gestorben sind.
Nach dem Gottesdienst ging es mit der betrieblichen Barbara-Feier für die Betriebsangehörigen weiter.
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