Sehnsucht nach verheißener Welt wecken -am 31. Oktober wird Pfarrerin Silke Salomon ordiniert

"Beinahe hätte ich Jura studiert, um Rechtsanwältin zu werden und mich für möglichst gerechte Lebensbedingungen für alle Menschen einzusetzen", erzählt Silke Salomon. Dann aber wurde sie Theologin. Vielleicht aus einem ähnlichen Grund: "Ich finde es enorm wichtig, dass wir in dieser Zeit, mit ihren vielfältigen Herausforderungen, unser Ziel und unsere Mitte nicht aus den Augen verlieren. Was uns trägt und hält, unseren Glauben, die Ewigkeit Gottes und die Würde des Menschen als sein Gegenüber." Am 31. Oktober, dem Reformationstag, wird sie um 15 Uhr in der evangelischen Kirche in Alpen, An der Vorburg, durch Superintendent Ferdinand Isigkeit ordiniert.

Immer auch Gerechtigkeit

Geboren ist die 30-Jährige in Kamp-Lintfort, aufgewachsen in Repelen. Zum Studium zog es sie nach Wuppertal und nach Marburg. Nach dem Vikariat in Xanten, wo sie sich stark in der Altenarbeit engagierte, war sie Pfarrerin zu Anstellung in Homberg, anschließend, seit März 2003, in Alpen, wo sie Pfarrerin und Pfarrer Becks unterstützt. "Als meine Aufgabe sehe ich, wie es auch der Ordinationsvorhalt sagt, 'Menschen zu helfen, im Glauben dankbar zu leben und getröstet zu sterben.' Das geschieht in vielen Bereichen: im Gottesdienst, in der Seelsorge natürlich, aber auch z. B. im Konfirmandenunterricht, in der Arbeit an Schulen oder in der Besuchdienstarbeit." Dabei möchte sie immer auch eines im Blick haben - die Sehnsucht nach der in der Bibel verheißenen Welt zu wecken. Und die beinhaltet immer auch Gerechtigkeit.

Info:
Noch eine zweite Ordination steht am selben Datum an: Am 31.10.2004 wird um 10 Uhr, in der evangelischen Kirchengemeinde Moers-Hochstraß Frau Brigitta Müller-Osenberg durch den Superintendenten zur Predigthelferin ordiniert.



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(Pressereferat | 2004-10-26)Diese Nachricht drucken