Solidarität kommt in den USA an. Dank aus der amerikanischen Partnergemeinde UCC
Katastrophe in den USA: Solidaritätsgottesdienste und Friedensgebete von Rheinhausen bis Hoerstgen - doch woher wissen die Teilnehmenden und Betenden, ob das ankommt bei denen, mit denen Solidarität geübt wird? In einem Fall lässt es sich sagen: Der Superintendent des Kirchenkreises Moers, Dr. Jürgen Thiesbonenkamp hält ständigen Kontakt zu Bob Mutton, Superindent der US-Amerikanischen Partnerkirche UCC (United Church of Christ) im Bundesstaat Wisconsin. Er dankt ausdrücklich für die Gebete, Gottesdienste und die Solidarität im Kirchenkreis Moers und hat sie bereits an die Gemeinden weitergegeben. Auf diese Weise erfahren deren Gemeindeglieder, dass sie nicht allein sind mit ihren Ängsten, Sorgen und Schmerzen.
In der amerikanischen Partnerkirche findet zurzeit eine ähnliche Diskussion statt wie bei den deutschen Partnern: Gottesdienste rufen zu Nachdenklichkeit auf und stärken den Friedensgedanken. Auch dort suchen, so Mutton, die Diskutierenden zukunftsträchtige Wege für den Frieden, statt Vergeltung zu fordern.
Diese Diskussion findet zum Teil auch im Internet statt. Foren sind eingerichtet sowohl bei der amerikanischen Partnerkirche als auch unter www.kirche-moers.de. Dort finden sich zudem Tipps für Eltern, die ihren Kindern helfen wollen, mit der Situation fertig zu werden. Darüber hinaus informiert die Seite über die nächsten Friedensgebete, Andachten und die weiteren Aktivitäten im Kirchenkreis zu der Katastrophe im World Trade Center.
(Pressereferat | 2001-09-17)