Mehr Flexibilität am Markt.
Diakonie-Sozialstationen unter neuer Trägerschaft

Flexibler und selbstständiger am Markt agieren wollen künftig die Diakonie-Sozialstationen im Duisburger Westen. Deswegen vereinbarten die Diakonie Duisburg-West als bisherige Träger und die Ev. Behinderten und Altenhilfe gGmbh, die mehrere Stationäre Pflege- und Betreuungseinrichtungen unterhält, jetzt die Gründung einer neuen Trägergesellschaft. Für den ersten Januar 2002 ist der Betriebsübergang geplant. Damit hätten die Sozialstationen zwar eine neue Struktur, doch für die mehr als 300 Patienten ändert sich an der gewohnt guten Versorgung nichts. Die Namen, die Standorte an der Moerser Straße in Hochheide und in der Beethovenstraße in Rheinhausen sowie die AnsprechpartnerInnen mit den fast einhundert Mitarbeitenden bleiben erhalten.

Vorausgesetzt, die Presbyterien der Kirchengemeinden und die Gesellschafterversammlung stimmen diesem Vorschlag zu. Davon ist jedoch auszugehen. Denn es sind u.a. auch die kirchlichen Strukturen und Rechtsverfahren, die notwendige Entscheidungen verzögern und sich damit für die kirchlichen Pflegedienste als Nachteile am umkämpften Markt auswirken.

"Wir haben so die große Chance, die ambulante wie stationäre Pflege aus einer Hand zu ermöglichen und integrierte Pflege anzubieten. Darüber hinaus macht eine solche Kooperation stark, um den wachsenden Kostendruck begegnen zu können, " sagte Dr. Jürgen Thiesbonenkamp nachdem Abgeordnetenversammlung und Aufsichtsrat sich für die Betriebsübernahme entschieden hatten.

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(Pressereferat | 2001-10-01)Diese Nachricht drucken