Fairer Bio-Nikolaus in Bitterschokolade

Dieses Jahr zeigt sich der faire Nikolaus von einer neuen Schokoladenseite: Neben dem Nikolaus aus Bio-Vollmilchschokolade bietet das Fair Handelshaus gepa jetzt auch eine Bittervariante an.
Mit der Mitra und dem Bischofsstab erinnern die Schoko-Nikoläuse an den heiligen Namensgeber aus Myra. Als kirchlich getragenes Unternehmen möchte die gepa damit an die Ursprünge des Nikolaustages erinnern, die durch den Weihnachtsmann - als weltliches Gegenstück zum Nikolaus - oft in Vergessenheit gerät.

Kakao, Zucker und Fairer Handel

Die Rohstoffe für die hochwertige Bio-Schokolade, Kakao, Kakaobutter und Zucker, bezieht die gepa von Genossenschaften und Vermarktungsorganisationen aus der Dominikanischen Republik, Bolivien und den Philippinen. Die gepa zahlt für den Bio-Rohkakao garantierte Mindestpreise sowie Entwicklungs- und Bio-Aufschläge nach den TransFair-Kriterien. Steigt der Weltmarktpreis über den TransFair-Mindestpreis (z.B. aufgrund von erwarteten Ernteeinbrüchen), zahlt die gepa Weltmarktpreis plus Zuschläge. Die Preisgarantien im Fairen Handel geben den Kakaogenossenschaften mehr Planungssicherheit; so können sie die starken Preisschwankungen am Weltmarkt für Kakao besser abfedern.
Beim Zucker fällt der Unterschied zwischen Weltmarktpreis und fairem Preis besonders krass aus: Die gepa zahlt der Organisation Alter Trade Corporation auf den Philippinen für Bio Vollrohrzucker weit mehr als doppelt so viel, wie zurzeit auf dem Weltmarkt für Weißzucker üblich ist.

In Eine-Welt-Läden

Der faire Nikolaus aus 40 Gramm Bio-Bitterschokolade ist für 1,29 Euro in den Eine-Weltläden erhältlich. Neben den Nikoläusen finden sich auch ein Adventskalender sowie Pfeffernüsse im Sortiment der gepa.

Links und Tipps:

  • Eine-Welt-Läden im Kirchenkreis
  • Die gepa handelt als größtes europäische Fair Handelsorganisation seit 30 Jahren mit Genossenschaften und sozial engagierten Privatbetrieben aus Lateinamerika, Afrika und Asien zu fairen Preisen und langfristigen Handelsbeziehungen. Gesellschafter sind Misereor, der Evangelische Entwicklungsdienst (eed), die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in der Bundesrepublik Deutschland (aej), der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und das Kindermissionswerk "Sternsinger".
(Pressereferat / gepa)
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(gepa / Pressereferat | 2005-11-29)Diese Nachricht drucken