Qualität überzeugt - Diakonisches Werk im Qualitätsmanagement vorn

Das Diakonische Werk Kirchenkreis Moers ist als erster Wohlfahrtsverband im Kreis Wesel nach dem Europäischen Standard der EFQM (European Foundation for Quality Management) im Qualitätsmanagement zertifiziert worden. "Eine Bestätigung unserer Arbeit am Qualitätsmanagement in den vergangenen Jahren und ein großer Erfolg für unsere sechs internen Qualitätsbeauftragten, die den Löwenanteil der Arbeit geleistet haben", freut sich Diakonie-Geschäftsführer Rainer Tyrakowski-Freese. Dreieinhalb Jahre dauerte der intensive Prozess, der unter den strengen Augen externer Validatoren stattfand: Anfangs wurde im Diakonischen Werk ein Qualitätshandbuch geschrieben, indem unter anderem Prozesse und Ergebnisse der Arbeiten beschrieben wurden. Das Handbuch wurde dann durch interne Qualitätsbeauftragte und einen externen Validator bewertet. Sie identifizierten Verbesserungsbereiche, z.B. in Personalentwicklung und der Einführung eines Intranets unter Beteiligung der Mitarbeitenden. Die entsprechenden Maßnahmen wurden umgesetzt und wiederum bewertet. Mit dem Validierungsbericht der Deutschen EFQM fiel die Entscheidung für die Anerkennung und am Ende gab es das Zertifikat.

Ausruhen gilt nicht

Ausruhen gilt nicht, denn das Europäische Qualitätssystem ist der Arbeit an kontinuierlicher Verbesserung verpflichtet – und passt damit gut zur Diakonie, findet Tyrakowski-Freese: "Die Qualität unserer sozialen Arbeit im kirchlichen Auftrag ist Selbstverpflichtung und sichert die Zukunft der Diakonie. Unser Ziel ist es, bestmögliche Dienstleistungen für Menschen in Problemlagen zu erbringen."

8500 Menschen

Im Diakonischen Werk Kirchenkreis Moers arbeiten 110 Mitarbeitende an den Standorten Moers, Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn und Rheinberg. Beratungsdienste werden für junge Menschen, Familien, Senioren und behinderte Menschen angeboten. Das Diakonische Werk betreibt als Wohlfahrtsverband der evangelischen Kirche vor Ort Fachdienste für Demenzkranke, Alleinerziehende, Überschuldete und Drogenabhängige und betreibt u.a. das Seniorenbüro in Moers-Repelen, die Fachberatung Demenz, Spielhäuser und die Freiwilligenzentrale Moers. "Allein im vergangenen Jahr haben 8. 500 Menschen Hilfe und Unterstützung durch unsere Mitarbeitenden erhalten", fasst der Geschäftsführer zusammen.

(Pressefererat | 2006-11-16)Diese Nachricht drucken