Leben mit Demenz – neuer Angehörigengesprächskreis in Kamp-Lintfort

„Demenz“ bedeutet für die Betroffenen, dass sie aufgrund des fortschreitenden Gedächtnisverlustes zunehmend auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Rund 80% der Erkrankten werden von ihren Angehörigen zu Hause betreut. Pflegende Angehörige fühlen sich oft mit dieser Aufgabe und ihren Gefühlen allein gelassen und sind psychisch stark belastet.

Praktische Hilfen, emotionaler sowie sozialer Rückhalt

Die Fachberatung Demenz des Diakonischen Werk Kirchenkreis Moers, die Grafschafter Diakonie ambulante Pflege gGmbH und die Alzheimergesellschaft im Kirchenkreis Moers für den Niederrhein e.V. bieten ab dem 5. November jeden ersten Montag im Monat zwischen 17 und 18:30 Uhr in der Diakoniesozialstation, Friedrich-Heinrich Allee 20, Kamp-Lintfort, pflegenenden Angehörigen die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch. Entsprechend dem Leitspruch „voneinander lernen und sich gegenseitig den Rücken stärken“ sollen praktische Hilfen und emotionaler sowie sozialer Rückhalt vermittelt werden, den die allein pflegenden Angehörigen in besonderem Maß benötigen.

Weitere Informationen bekommen Interessierte bei Albert Sturtz, Fachberatung Demenz des Diakonischen Werkes Kirchenkreis Moers, Telefon 02841 / 100145

(Pressefererat | 2007-11-02)Diese Nachricht drucken