15 Ehrenamtliche Senioren-Wohnberater bei der Diakonie ausgebildet - Anpassung von Wohnungen ermöglicht Älteren Verbleib in der gewohnten Umgebung

Das Diakonische Werk Kirchenkreis Moers freut sich: 15 Ehrenamtliche sind in einer umfassenden Qualifikation zu Senioren-Wohnberaterinnen und -beratern ausgebildet. "Dieses von der Stiftung Altenhilfe in der Stadt Moers geförderte Projekt ist eine gute Sache für Moerser Seniorinnen und Senioren," erklärt Diakoniegeschäftsführer Rainer Tyrakowski-Freese. "Denn viele ältere Menschen wünschen, auch bei körperlichen Einschränkungen, in den eigenen vier Wänden, möglichst im angestammten Quartier zu verbleiben und nicht in andere Wohnformen verziehen zu müssen."

Die wenigsten Wohnungen altengerecht

Nur die wenigsten Wohnungen sind heute altengerecht, das heißt schwellenfrei bzw. behindertengerecht ausgestattet und gestaltet. Gerade Wohnungen, in denen älter werdende Menschen seit längeren Zeiträumen wohnen, entsprechen nicht den Bedürfnissen und Anforderungen, die ihnen einen möglichst langen Verbleib dort gewährleisten. Eine individuelle, bedarfsgerechte Wohnungsanpassung bzw. -umgestaltung erfordert eine qualifizierte Wohnberatung.
Bei der Verleihung der Zertifikate an die Ausgebildeten dankte Tyrakowski-Freese besonders den Ehrenamtlichen, aber auch Projektleiter Hinrich Olsen für den guten Projektverlauf.

Verknüpfung von baulichen und sozialen Maßnahmen

In seinem Grußwort lobte der Vorsitzende des Moerser Seniorenbeirates, Heinz-Dieter Holzum, das Projekt: "Wohnen im Quartier muss auch im hohen Alter und bei Hilfe- und Pflegebedarf möglich sein. Dabei ist die Verknüpfung von baulichen und sozialen Maßnahmen von besonderer Bedeutung. Dafür ist Ihre Tätigkeit ein wichtiger, ein entscheidender Baustein".
Im neuen Jahr werden die Ehrenamtlichen eine Senioren-Wohnberatung in Moers beginnen. Weitere Informationen: Diakonisches Werk Kirchenkreis Moers, Hinrich Olsen Tel.:0163 2325900

(Pressefererat | 2007-12-13)Diese Nachricht drucken