
Die Fachberatung Demenz des Diakonischen Werkes Kirchenkreis Moers stellt sich neu auf. Ab sofort bietet das Diakonische Werk die Beratung von Menschen mit Demenz, Angehörigen und Mitarbeitenden in sozialen und medizinischen Einrichtungen im linksrheinischen Kreis Wesel an. Bisher hatte die Fachberatung Demenz ihren Dienstsitz in den Räumen über dem Seniorenbüro des Diakonischen Werkes am Marktplatz in Moers-Repelen. Nun ist das Diakonische Werk vom Kreis Wesel mit der Ausdehnung des Beratungsangebots beauftragt und Albert Sturtz, Fachberater Demenz beim Diakonischen Werk, bietet seine Unterstützung jetzt zusätzlich in den Rheinberger und Kamp-Lintforter Dienststellen des Diakonischen Werkes an. In den Räumen der Sozialpsychiatrischen Initiative e.V. in Xanten beginnt die Beratung am 26. Oktober.
„Wir wollen mit der Ausdehnung den demenziell erkrankten Menschen entgegenkommen“, erläutert Diakonie-Chef Rainer Tyrakowski-Freese den Schritt in die Breite. „Die Wege werden mit diesem Schritt für die Ratsuchenden kürzer, das Versorgungsnetz dichter geknüpft.“ Im Landkreis Wesel leben derzeit rund dreizehntausend Demenzerkrankte. Bundesweit sind es 1, 2 Millionen. Tendenz steigend, so die aktuelle Prognose des Kuratoriums Deutsche Altenhilfe, die von einer Verdoppelung der Zahl der Demenzpatienten bis zum Jahr 2050 spricht.