Pfarrer Michael Ziebuhr aus Kamp-Lintfort wird am 13. Juni in Homberg als Diakoniepfarrer des Kirchenkreises Moers in sein Amt eingeführt

Pfarrer Michael Ziebuhr aus Kamp-Lintfort übernimmt die Stelle des Diakoniepfarrers im Kirchenkreis Moers. Am kommenden Sonntag, den 13. Juni 2010, wird er um 10 Uhr in der Evangelischen Rheinkirche Homberg, Rheinstraße in sein Amt eingeführt.
Den Lintfortern im Bereich der Christuskirche bleibt Ziebuhr mit halber Stelle weiterhin erhalten.

Den Menschen zugewandt

"Ich freue mich auf meine neue Aufgabe", sagt der 53-Jährige, „Kirche und Diakonie sind wie zwei Arme, die sich vom selben Körper, dem Evangelium, auf verschiedene Weisen den Menschen zuwenden. In beiden Bereichen zu arbeiten, hat mich gereizt.“

Soziale Fehlentwicklungen anprangern

Als Diakoniepfarrer wird er die diakonische Arbeit theologisch begründen und gemeinsam mit dem Geschäftsführer gesellschaftliche Veränderungen genau beobachten, um die Arbeit im Dienste der Menschen immer wieder anzupassen und soziale Fehlentwicklungen, anzuprangern, Stichwort Kinderarmut. „Einer der Schwerpunkte meiner Arbeit wird auch die Alzheimergesellschaft im Kirchenkreis Moers für den Niederrhein ausmachen. Die Gottesdienste für Demenzerkrankte und ihre Angehörigen werde ich fortführen und weiter entwickeln.“ Schließlich sind ihm die Seelsorge und die Gespräche mit den mehr als 150 haupt- und etwa 400 ehrenamtlichen Mitarbeitenden wichtig, die von Alpen bis Friemersheim und Hoerstgen bis Homberg in der ganzen Bandbreite der Diakonie tätig sind: Von der Schuldnerberatung bis zur Drogenhilfe, von der Tafelarbeit bis zur Sozialberatung für Familien.

Seelsorge in der stationären Altenhilfe

Rainer Tyrakowski-Freese, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes Kirchenkreises Moers freut sich ebenfalls über die Berufung des neuen Diakoniepfarrers: "Pfarrer Ziebuhr ist schon in den vergangenen Jahren diakonisch und sozialethisch aktiv gewesen, einerseits in der Seelsorge der Bewohner der stationären Altenhilfe Friederike-Fliedner-Haus in Kamp-Lintfort, andererseits als Mitglied des Ausschusses des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt im Kirchenkreis." Zudem gibt es eine gute Zusammenarbeit zwischen der Dienststelle des Diakonischen Werkes in Kamp-Lintfort und der ev. Kirchengemeinde, die auch durch Ziebuhr maßgeblich mitbestimmt wird.

In Lintfort mit halber Stelle

In der evangelischen Kirchengemeinde Lintfort wird Ziebuhr auch weiterhin taufen, trauen und beerdigen und für die Nöte und Sorgen der Gemeindeglieder zur Verfügung stehen. Einen Teil seiner bisherigen Aufgaben werden die Kolleginnen und Kollegen mit übernehmen.

(Pressefererat | 2010-06-08)Diese Nachricht drucken