
„Wer etwas für die Menschen in Pakistan nach den Überschwemmungen tun möchte, kann guten Gewissens über die Diakonie-Katastrophenhilfe spenden“, sagt Rainer Tyrakowski-Freese, Leiter des Diakonischen Werkes Kirchenkreis Moers. „Die Hilfsorganisation ist uns bekannt, sie arbeitet mit lokalen Partnern zusammen und es ist gewährleistet, dass die Hilfe den Bedürfnissen der Betroffenen entspricht und Hilfe zur Selbsthilfe darstellt.“
Mehr als 15 Millionen Menschen sind von den Überschwemmung in Pakistan betroffen, etwa 1600 starben, fast 900000 Häuser sind zerstört. Das ist die vorläufige Bilanz. Die Betroffenen sind in erster Linie auf Trinkwasser, Nahrung und Medikamente angewiesen. Wegen der Hitze und dem verunreinigten stehenden Wasser sind Krankheiten zu befürchten. Das evangelische Hilfswerk hat deswegen Trinkwassertanks aufgestellt. Außerdem wurden Hygieneartikel sowie Nahrungsmittel und Zelte verteilt.
Doch über die kurzfristige Soforthilfe muss es weitergehen. Der Winter naht und die Menschen benötigen feste Unterkünfte. So ist der Wiederaufbau oder die Reinigung und Reparatur der Gebäude nötig. Straßen müssen wieder befahrbar gemacht werden. Und schließlich muss es darum gehen, die Landwirtschaft wieder in Gang zu bringen, damit die Einwohner unabhängig werden und sich wieder selbst versorgen können. Auch dafür wird Geld benötigt.