Zum Zuckerfest überbrachte Pfarrer Jürgen Widera vorgestern (25. November) in der Sultan Eyup Moschee Grüße von den evangelischen und katholischen Kirchengemeinden Rheinhausens. Darin sprach er auch das tiefe Mitgefühl für die Opfer der Terroranschläge in Istanbul aus. In diesem Zusammenhang verwies er auf die gemeinsamen Ablehnung des Irakkrieges im Frühjahr mit seinen Folgen: "Wir waren uns einig in der Ablehnung dieses Krieges. Weil wir ihn für falsch und ungerechtfertigt und gefährlich hielten. Falsch, weil er nicht helfen wird, den weltweiten Terror einzudämmen und unnötiges Leid und unschuldige Opfer bringt. (...) Wir haben in allem recht behalten, aber das nützt den Opfern nichts."Botschaft des Friedens
Ramadan, der Fastenmonat, erinnert daran, dass Mohammed die ersten Suren des Korans offenbart worden sind. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang dürfen die Gläubigen nicht essen oder trinken. Er dient unter anderem der Besinnung und der spirituellen Reinigung. Mit dem Ramadanfest, dem so genannten Zuckerfest, endet er. "Von diesem Tag heute soll nach dem Willen Allahs in besonderer Weise eine Botschaft des Friedens an die Welt ausgehen, wie ebenso von unserem Weihnachtsfest in drei Wochen. Unsere Welt kann es gebrauchen wie schon lange nicht mehr", betonte Widera.
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